History of Kleinkreuzer Heleni

Aufrüstungen,Umrüstungen,Erneuerungen

Wie bei fast jeder Yacht, gibt es auch bei Heleni einige Dinge die verbessert, bzw. optimiert werden können.
Auf dieser Seite wird kronologisch Aufgeführt, was so nach und nach an Verbesserungsmaßnahmen durchgeführt wurde.

Frühjahr 2016:

Hier war erst einmal der Mast dran. Die DVBT-Antenne wurde kurzerhand entfernt- das Koaxkabel gleich mit.
Wer braucht schon Fernsehen auf dem Boot...Der frei gewordene Top wurde gleich genutzt, um ein Toplicht für
Nachtfahrt zu installieren. Anschließend wurde ein Windex installiert, sowas war vorher garnicht vorhanden.
Chartercrews fahren scheinbar nach Nase- Wind ist nicht so wichtig!
Für den Gennaker wurde ein neues Fall weit über dem Fockfall eingebaut. Vorher wurde der Gennaker direkt
über das Fockfall hochgezogen- absolut undenkbar für den Regattaeinsatz.
Hier Bilder vom ersten Funktionstest nach dem Riggtrimm:





Um den Mast bei gesetztem Gennaker zu stabilisieren und auch zur optimalen Trimmung wurde ein Achterstag nachgerüstet. Da das Großsegel oben weiter ausgeschnitten ist, muß noch ein Ausreiter im Top installiert werden, der das
Achterstag vom Groß abhält. Bilder folgen.
Nächste Baustelle wird ein Teil des Oberdecks, sowie das Schiebelug der Kajüte. Schleifen und Zuspachteln diverser kleiner Risse im Oberflächengelcoat. Anschließend frisch lackieren- etwas Schönheitspflege muß auch sein.
22.07.2016
Mit tatkräftiger Unterstützung wurde ein neues Großfall in den Mast gezogen. Vielen Dank für die ruhigen und filigranen 
Finger unserer weiblichen Jugend, welche es ermöglichten, bei gelegtem Mast das Fall "einzufädeln". Meine Hände Marke
"Maurerkelle" wären schon nach 10cm steckengeblieben... Praxistest am Regattatag erfolgreich bestanden!
14.08.2016
Die Aufhängung des Ruders ist gebrochen! Da ich auch im Kontakt mit anderen Eignern von Booten polnischer Baukunst
bin, mußte ich erfahren, dass dies leider eine Schwachstelle bei vielen Kleinkreuzern ist!
Die Konstruktion ist etwas unterdimensioniert und bei Belastung einfach schlichtweg überfordert. Scheinbar geht man in
polnischen Werften davon aus, dass Ihre Kunden die Boote nur zum Wandersegeln benutzen und ab 4Bft. im Hafen bleiben. Naja, nun wird das Ding repariert und bei der Gelegenheit gleich verstärkt.



26.08.2016
Die Ruderaufhängung ist repariert! Der gebrochene Bolzen wurde durch ein stabiles Blech ersetzt. Das verteilt die
einwirkenden Kräfte besser und wird mit Sicherheit nicht mehr brechen!! In dem Zuge wurde auch gleich die GFK-
Bordwand von innen mit Laminat verstärkt und ein zusätzliches Konterblech angebracht. Da mache ich mir bis
Windstärke 9 nun keine Sorgen mehr..


Polnische "Wertarbeit" wurde nun mit deutscher Handwerkskunst veredelt. Vielen Dank für die Unterstützung
des Edelstahlschweißers meines Vertrauens!

Saisonstart 2017

Kurz vor dem Stellen des Mastes, wurde noch eine sogenannte "Peitsche" für das Achterstag montiert.
Der Abstand kann variabel verkürzt, oder verlängert werden. Das lässt die mögliche Nachrüstung für ein
neues Fathead-Großsegel offen.
Das Problem zwischen Großsegel und Achterstag ist gelöst und eine zusätzliche Masttrimmung bei
achterlichen Winden ist vorhanden!
So siehts aus:



Ach ja, das neue Focksegel ist bestellt und wird in Kürze zu bewundern sein! Bilder folgen..

03.05.2017
Pünktlich zum Saisonstart ist die neue Fock eingetrudelt! Nachdem das Original in nunmehr 16 Jahren mehr als
ausgelutscht ist, mußte für den Regattaspaß was Neues her.
Die neue Fock ist etwas angepasster zugeschnitten und nicht mehr aus Dacron, sondern triradial laminert. Der UV- Schutz kam weg, dafür wurde eine separate Persenning angeschafft. So sieht es aus:



Achterliek und auch Unterliek wurden etwas modifiziert, so dass die Fock besser zum Bootsdeck steht und im unteren Bereich etwas mehr Fläche aufweist. Zum Vergleich rechts die alte Fock.



Hier wird der Kleinkreuzer Heleni und seine Geschichte vorgestellt. Bei Heleni handelt es sich um eine Twister800, bzw. Raptor 26. Beides sind identische Boote, deren Hersteller im Laufe der Zeit nur die Bezeichnung änderten. Der Bootsname bezieht sich auf meine beiden Töchter, Helena und Leni. Viel Spass beim Lesen
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